Gamer’s Obsession

für Leute die das Spielen lieben

Kopierschutz und Piraterie

Verfasst von haterabbit am Juni 15, 2008

Hi, mein letzter Beitrag liegt schon einiges zurück aber ich bin wieder da mit einem Thema das mir sehr am Herzen liegt, der Kopierschutz.

Dieses Thema ist mir schon lange ein Dorn im Auge, doch ich wurde erst kürzlich wieder darauf aufmerksam als ich brutal damit konfrontiert wurde. Das ganze begann mit dem futuristischen Action RPG Masseffect welches vor circa einem Jahr für die Xbox360 released wurde. Ich war ziemlich heiß auf das Game aber da ich leider keine Xbox besitze kam ich nicht in dessen Genuss, bis der Releasetermin für den PC bekannt wurde. Ja und da stand ich nun rund eine Woche vor dem Releasetermin als mich ein Freund auf eine sehr unangenehme Sache hinwies. Masseffect wurde mit dem bereits aus Bioshock bekannten und berüchtigten SecuROM Kopierschutzprogramm ausgestattet.

SecuROM ist ein besonders hartnäckiger Kopierschutz der beim laden des Spiels eine Verbindung zu einem Server aufbaut um somit dessen Echtheit zu überprüfen, wer also glaubt dieses Spiel ohne Internetanbindung spielen zu können hat sich gewaltig geschnitten. Desweiteren lässt sich durch SecuROM euer Spiel nur zu einer bestimmten Anzahl registrieren, wer seinen PC also oft neu aufsetzt der darf jedes mal wenn er das Spiel installieren möchte die gebührenpflichtige Hotline anrufen.

Zusätzlich mag SecuROM andere Programme nicht. Daemontools oder Alcohol zum Beispiel werden von SecuROM. Ihr dürft das Spiel erst starten wenn ihr diese Prozesse beendet habt.

Die Bioshock Variante von SecuROM war eine besonders hübsche Version, hier wurde nämlich ohne jegliche Meldung oder Aufforderung ein Rootkit installiert welches den User völlig unbehelligt von seiner Existenz lies. Ein löschen des Rootkits war eine ziemlich verzwickte Angelegenheit selbst für Leute die sehr gut mit ihrem Betriebssystem vertraut sind und nachdem Rootkit entfernt war musste man feststellen das man nicht mehr in der Lage war Bioshock zu starten.

Aber nicht nur der SecuROM sondern auch andere Porgramme machen einem als Endverbraucher das Leben schwer. Valve Games zum Beispiel, lassen sich nur über die selbst entwickelte Anwendung Steam spielen. Steam muss ähnlich wie der SecuROM eine ständige Verbindung zu den Steamservern haben um die Spiele auf Echtheit zu überprüfen. Auch die Seriennummern werden auf dem jeweiligen Steamaccount gespeichert was es eigentlich unmöglich macht ein gekauftes Spiel weiter zu verkaufen ohne auch seinen Account mit zu verkaufen.

Auch wenn Steam damals bei seiner Veröffentlichung in 2003 stark kritisiert wurde, benutzen es heute die meisten ohne sich wirklich bewusst zu sein das sie die meisten Rechte an dem von ihnen gekauften Produkt nicht besitzen.

Aber wie rechtfertigt die Spieleindustrie diese Maßnahmen!?

Ganz einfach, man bezieht sich natürlich auf die zunehmende Softwarepiratierie. Jedes Quartal werden Zahlen veröffentlicht die belegen wieviel Einbußen ein Unternehmen allein durch Softwarepiraterie hinnehmen muss. Es ist mir persönlich ein Rätsel wie die Firmen auf derart hohe Summen kommen, aber es hat sicher etwas mit der hoch X Taste auf dem Taschenrechner zu tun. Man sollte mich nicht falsch verstehen, ich denke auf jeden Fall das Piraterie einen größeren Verlust ausmacht, allerding nicht in dem Ausmaß wie es uns weiß gemacht wird. Ausserdem ist es intressant wieso die Firmen davon ausgehen das jemand der ein Produkt aus dem Internet herunter lädt selbiges Produkt auch wirklich kaufen würde wenn ihm nichts anderes übrig bliebe. Tatsache ist das viele der runtergeladenen Games nicht länger als einen Tag gespielt werden. Der Grund dafür ist recht einleuchtend, Mittelmäßigkeit des Spieleinhalts.

Wenn ein durchschnittlicher Softwarepirat, sich nur die Hälfte der runter geladenen Spiele kaufen würde wäre er durch die überteuerten Preise nicht nur bald knapp bei Kasse sondern ich glaube ausserdem das er sehr bald von Spielen vergrault sein würde und generell kaum mehr Games kaufen würde. Ob das wirklich im Interesse der Spieleindustrie steht kann ich mir nicht vorstellen.

Prinzipiel vertreten viele Softwarepiraten die Ansicht das ein Spiel das sie gerne spielen und nicht zu teuer ist es wert ist von ihnen gekauft zu werden. Natürlich gibt es auch genug die meinen sie müssten überhaupt kein Spiel kaufen da sie es sowieso von überall herunterladen können, dies will ich auch gar nicht beschönigen, es igbt sicher genug solche Leute.

Ich glaube aber das der wahre Faktor dafür das es der Spieleindustrie auf dem PC gerade so “schlecht” geht nicht die Piraterie ist, sondern einfach die mangelende Qualität, beschränkte Rechte durch Kopierschutzprogramme und die überhöhten Preise von durchschnittlich 50-70 Euro für Spiele.

Gerade aus diesen Gründen würde ich jedem Endverbraucher raten auf Spiele zu verzichten die Rechte beschränkende Kopierschutzprogramme beinhalten und für einen zu hohen Preis angeboten werden. Selbst wenn man ein Spiel unbedingt haben will sollte man sich doch Gedanken machen, denn wenn wir weiter diese Art von Spielen kaufen, brauchen wir uns nicht wundern das uns in Zukunft nur mehr die Rechte am Spiel und das Geld aus der Tasche gezogen wird.

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Shadow of the Colossus

Verfasst von haterabbit am Mai 15, 2008

Screenshots:

Einleitung:

Ja lange ists her seitdem die meisten von uns ihre PS2 eines Blickes gewürdigt haben. Und viele von euch werden sich fragen warum die Typen von GamersObsession ein Review zu einem 2 Jahre alten PS2 Oldie schreiben. Ganz einfach, weil wir 1338 sind (One Step ahead of the average Gamer)!

Das dieses Spiel nun schon recht alt ist und trotzdem noch für 50 Euro angeboten wird hat mich neugierig gemacht und ich habs mir kurzerhand zugelegt.

Story:

Die Story beginnt so einsam wie das Game selbst. Der Junge Wanda durchsteift auf seinem Pferd Agro eine weite Landschaft, unterm Arm in eine Decke gehült, ein totes Mädchen. Er betritt einen Tempel und legt sie auf den Altar. Plötzlich spricht eine Stimme zu ihn und mannt ihn das es törricht sei die Seele eines Menschen zurück gewinnen zu wollen. Doch Wandas sturrer Blick leuchtet auch der höheren Macht ein also erklärt sie uns wie wir unsere Freundin wieder ins Reich der Lebenden zurück holen. Wir müssen 16 mächtige Kolosse bezwingen.

Gameplay:

Das Gameplay in SotC ist einzigartig wie untypisch zugleich. Es geht wirklich nur darum 16 Giganten den Gar auszumachen, keine anderen Gegner, Rätsel oder Fallen. Ihr müsst nur die Riesen nacheinander umnieten. Mit eurem Schwert könnt ihr sehen wo der nächste Coloss auf euch wartet und zu ihm reiten. Jeder der Riesen hat seine eigenen Stärken und Schwächen. Man muss immer aufs neue herausfinden wie man sich selbst auf diese riesigen Geschöpfe manövriert und sie dann mit Schwerthieben auf ihre Schwachstellen besiegt. Die Kämpfe können je nach dem wie man sich anstellt einige Zeit in Anspruch nehmen. Natürlich mögen es die Colosse nicht unbedingt das ihr auf ihnen herumhampelt und so versuchen sie euch bei jeder Gelegenheit abzuschütteln. Eine kleine Stealth Anzeige zeigt euch dabei ob ihr euch noch halten könnt oder ob ihr Deckung suchen solltet.

Grafik:

Grafisch wird nochmal das letzte aus der PS2 herausgekitzelt. Die Welt ist riesig und wirkt sehr schön wenn auch etwas detailarm. Besonders hübsch sind die Kampfplätze in Szene gesetzt.

Fazit:

Shadow of the Colossus ist in jeder Hinsicht etwas besonderes. Die Colosskämpfe sind atemberaubend und machen viel Spass. Dennoch ist es schade das neben den Colossen keine anderen Gegner zu sehen sind und man permanent einsam durch die Welt streift auf der Suche nach dem nächsten Ungetüm. Auch die Story kann in meinen Augen nicht wirklich punkten das sie so mysteriös endet wie sie anfängt und so gut wie nichts erklärt wird, was einen als Spieler dann doch mit einem kleinen “wtf” Gefühl da stehen lässt.

Wer von euch mal ein total anderes Spiel zocken möchte und dabei auf gigantisch in Szene gesetzte Kämpfe steht sollte bei SotC zugreifen. Für die eingesessen Zogger die lieber auf altbewährten und durchgehend guten Spielspass aus sind, denen ist dieses Spiel allerdings nicht zu empfehlen.

Pro:

  • wunderschöne Bosskämpfe
  • schöne Grafik
  • stimmiger Soundtrack
  • einfache Steuerung

Contra:

  • Langeweile zwsichen den Kämpfen
  • wenig Storyline

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Blizzard kauft Diablo3.com

Verfasst von haterabbit am Mai 1, 2008

Fans der berühmten Diablo Serien können weiter auf einen Nachfolger hoffen, denn vor kurzem hat Blizzard die Domain der größeren Diablo Fansite www.Diablo3.com gekauft. In einer auf der Seite veröffentlichten News verkündete der Admin das die Domain offiziell verkauft wurde und die Page auf eine neue Domain übersiedelt. Blizzard nimmt dem ganzen dennoch ein bisschen den Wind aus den segeln und meint das dies nicht bedeute das man momentan an einem Diablo 3 programmiere.

Zitat:

“Secondly, while Blizzard is indeed acquiring the diablo3.com domain name, they told me that this shouldn’t be considered an announcement for the Diablo 3 game we’ve been waiting for all these years. They acquire new domains all the time.”

Zum vollständigen Statement Diablofans.com

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Super Mario Galaxy

Verfasst von haterabbit am April 27, 2008

Screenshots:

Einleitung:

Super Mario Galaxy wurde in Europa am 16 November 2007 für die Wii veröffentlicht. Es setzt damit eine der erfolgreichsten und bekanntesten Spieleserien fort. Wie immer geht es um den italienischen Klemptner mit sympatischem Schnurrbart dessen Freundin Peach, Prinzessin über einen haufen Pilzartiger Wesen, von einer üblen Echse namens Bowser entführt wird. Dieser nimmt Peach allerdings nicht auf sein eigenes Schloss sondern auf seinen eigenen Planeten mit. Nur mit Hilfe der Sternenmutter Rosalina und ihren putzigen kleinen Sternenwesen könnt ihr auf verschiedene Planeten reisen und so Peach wieder zurück bekommen.

Gameplay:

Mario schlägt sich durch eine Vielzahl von Planeten und Galaxien die alle verschiedenste Features beinhalten. Besonderen Spass bereiten die Gravitationsfelder der einzelnen Planeten die es geschickt zu nutzen gilt. Eine weitere große Erneuerung ist Mario’s Lebensanzeige die ihr mit Hilfe vom einsammeln von Münzen erhöhen könnt. Zusätzlich könnt ihr Sternenstaub mit Hilfe der Wiimote sammeln, mit ihm könnt ihr sowohl Gegenstände kaufen, Planeten erzeugen, zusätzliche 1-UP’s erhalten aber auch auf Gegner schießen.

Natürlich enthält Galaxy’s auch neue PowerUp’s wie z.B. einen Bienen-Pilz der Mario in eine Biene verwandelt. Mit ihm kann Mario fliegen und sich an Honigwaben festhalten. Oder die Eis-Blume mit der man Wasser gefrieren und auf diesem Schlittschuh laufen kann. Neben diesen beiden gibt es noch zahlreiche andere hilfreiche PowerUp’s.

Neben den Hauptlevels gibt es auch Bonuslevel die ihr freischalten könnt. Diese sind meistens mit lustigen kleinen Minigames verbunden wobei immer sehr viel Augenmerk auf die innovative Wii Steuerung gelegt wird.

Grafik:

Grafisch sehr bunt und kindlich gehalten sieht Super Mario Galaxy wirklich schön aus. Die Levels sind sehr detailreich und liebelvoll gestaltet.

Fazit:

Spielerisch ist Galaxy’s wahrscheinlich einer der abwechlungsreichsten Mario Teile. Das Gameplay macht von Anfang an Spass und die Steuerung ist recht einfach zu lernen und handzuhaben auch wenn man gelegentlich etwas durcheinander kommt. Die Kameraführung lässt sich and den meisten Stellen per Steuerkreuz ändern und is somit recht gut gelungen. Allerdings gibt es damit gelegentlich Probleme da die Kamera in engen Räumen nicht frei beweglich ist und es daher ab und zu kommt das man Mario überhaupt nicht sieht.

Allen Fans der Serie und Jump-and-Run freunden kann ich dieses Game empfehlen. Leute die allerdings mehr auf Spiele mit tieferer Handlung  oder schweren Rätseln stehen sollten lieber zu einem anderen Game greifen.

Pro:

  • abwechslungsreiches Gameplay
  • Hübsche und Bunte Grafik
  • einfache Steuerung

Contra:

  • gelegentiche Orientierungslosigkeit
  • hin und wieder Probleme mit der Kamera

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Medal Of Honor: Heroes 2

Verfasst von paddybrt am April 16, 2008

Screenshots:

Story:

Naja dreimal könnt ihr raten um was es geht. Ja klar um den 2. Weltkrieg, einfach gesagt in diesem MoH ist die Geschichte frei erfunden, bis auf die die Fraktionen.

Aber jetzt zur Story des Spieles, es herrscht der 2. Weltkrieg, sie sind ein Niemand und müssen größtenteils die Aufträge alleine erfüllen. Das kennt man bestimmt schon alles, aber es ist ein Shooter für die PSP und das ist schon mal was.

Gameplay:

Das Gamplay ist recht einfach, ballern , ballern, und nochmal ballern. Die Wahl der Schießeisen ist klein was man halt so an Standard Waffen aus dem 2.Weltkrieg kennt, da wären zum Anfang eine Thompson und ein Colt welcher am Anfang jeder Mission vorhanden ist. Des weiteren gibt es die MP44, eine M1, K98, Bar, zwei Scharfschützengewehre und Bazookas, eine Pumpgun und im Multiplayer für die Deutschen noch das StG44 . Eine zusätzliche Dreingabe sind stationäre Geschütze, eine MG42, einen Mörser und Flaggeschütze. Im Großen und ganzem sieht MoH: H2, Call of Duty verdammt ähnlich, das Radar z.B. dort werden die Ziele eingeblendet und diese sehen genauso aus wie die Zielangaben in CoD 2. Ganz lusitg ist auch noch wenn man einen Deutschen anschießt kann er seine Waffe verlieren und die holt er sich aber wieder zurück nette Idee aber doch immer das gleiche passiert öffters. Nohc ein Manko am Spiel ist das man nicht durch Balkonzäune schießen kann, das fällt schon sehr auf man ballert und ballert und man erwischt den Gegner nicht. Ein Bewertungsystem ist auch dabei mit Rängen, Medallien und Einsatzbewertungen, was die einem bringen sollen ist mir unklar.

Grafik:

Tja die Grafik, da lässt sich drüber streiten zum einen ist die Umgebung grau in grau, und zum anderen was will man erwarten von einer Handheld Konsole? Doch dafür was die PSP für einen Shooter leisten muss ist sie durchaus angemessen. Die Entwickler haben doch, was man kaum glaubt, eine leichte Engine eingebaut, z.B. wenn man eine Waffe wegwirft ligt sie nicht ala CS 1.6 regungslos am Boden nein sie kippt um und bewegt sich.

Syncronisation:

Die Syncro von MoH ist ganz ehrlich beschissen (sry), aber es ist leider so es gibt insgesamt vier verschiedene Stimmen einmal für die Deutschen, dann für die Amis, für die Frau am Funkgerät und für den Sprecher der Missionsbeschreibung.

KI:

Die KI stellt sich an wie programmiert, das heißt sie läuft an geplante Stellungen wenn ein bestimmter Punkt passiert wird. Wenn man an ihnen vorbei rennt reagieren sie nicht darauf sondern laufen bis zu ihrer Stellung und dann schießen sie erst. Das fällt besonders auf wenn man eine Mission ein paar mal spielt man weis sofort wo der gegener hin läuft und kann so alles geplant angehen. Und die eigenen Teamkameraden bekommt man kaum mit, wenn welche da sind sind es immer nur 2 und die können nichts bzw. sie überlassen euch die Arbeit.

Sound:

Also hier muss ich sagen da haben die Entwickler nichts falsch gemacht, die Waffen und Ladegeräusche klingen realistisch.

Animationen:

Die Bewegungen sind größten Teils flüssig und die Nachladeanimationen sehen sehr liebevoll aus, z.B. beim Colt hält er den Schaft noch schön ins bild und lässt ihn dann zuschnappen.

Multiplayer:

MoH: HEROES 2 ist im Multiplayer spielbar via Gamesharing und Online. Online mit bis zu 32 spielern, hier muss man erst ein Konto bei EA erstellen, das ist nervig bei der PSP. Bis man einen Namen ausgesucht hat dauert es sehr lange denn bei EA gibt es so viele das man sich seinen Lieblingsnamen nicht nehmen kann. In der Lobby ist viel los und auf den Servern läuft alles flüssig, doch Spaß macht es keinen weil mit der Steuerung klappt nichts. Über Gamesharing macht es ein bischen mehr spaß weil die Leute in unmittelbarer Nähe sind.

Fazit:

Pro:

Guter Sound

Gamesharing Spaß

detailierte Nachlade Animation

Contra:

schlechte KI

mittelmäßige Grafik

gewöhnungsbedürftige Steuerung

Online Gefechte

Animationen der Soldaten


Schlusskommentar:

Nur Empfehlenswert wenn die PSP downgegraded ist sonst lohnt es sich nicht, für das Geld kann man sich auch PataPon holen und hat viel mehr davon. Mehr zu PataPon unten im Artikel “PataPon”.

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Call Of Duty 4

Verfasst von dragonlear am April 15, 2008

Zwar schon vor einer Ewigkeit erschienen und doch noch so ein Knaller. Also musste hier ja auch irgendwann ein Review dazu erscheinen und nun ist es da. Und das gleich in Doppelter Ausführung. Warum ? Ich vergleiche die PC Version mit der PS3 Version. Wie der Titel „Modern Warfare“ schon sagt. Spielt das ganze nichtmehr wie bei den Vorgängern im 2ten Weltkrieg, sondern spielt in der Gegenwart. Moderne Ausrüstung ist Angesagt Und demnach gibt es auch jede Menge nettes Spielzeug für Männer. Vom Granatwerfer bis hin zur Minigun zurück zur M82 Barret ist alles geboten von Modernen Waffenarsenal.

Gameplay:

Beim Gameplay muss man ja nicht wirklich viel schreiben CoD 4 ist einer der Üblichen Ego shooter aus der Vorgängerserie. Wie es halt so ist, lernt man wie bei jedem Game das laufen und schießen. Ich hab das spiel eine lange Zeit auf dem PC gespielt und jetzt auch einmal das Gefecht mit dem PS3 Controller erforscht. Klar ist es eine Mords Umstellung wenn man sich das antut und dennoch findet man irgendwann rein also von der Steuerung am Controller hab ich nichts auszusetzen ist in beiden Versionen Gut gelungen. Allerdings bekommt man im Multiplayer ziehmliche Probleme da heißt es vorher üben, üben und üben auf der Consolenversion der PC hat nun mal den Vorteil, dass man die Steuerung seines Beliebens nach ändert. Dies ist auf der PS3 Version nicht der Fall. Auf der PS3 Version gibt es 6 verschiedene Controller Einstellungen inklusive Linkshänder Option. Um es kurz zu fassen, Ich selbst spiel das Game gleich vorweg lieber auf dem PC warum erkläre ich später jetzt geht’s erstmal weiter mit der Story, denn wie man den Shooter auf der PS3 zockt muss man ja nicht unbedingt erklären.

Story:

Die Story hat es in Sich ! Ihr spielt zu Beginn einen Neuling bei der Britischen S.A.S. (Special Air Service – Die Spezialeinheit der Britischen Armee) Namens Soap der Gerade erst seine Grundausbildung hinter sich hat und wahrscheinlich noch nie im Leben auf etwas lebendiges Geschossen hat. (Zwar etwas Unreal gleich zur SAS zu gehen aber wem es gefällt)

Gleich am Anfang seht ihr eines der „Intro-Videos“ mit der Einsatz besprechung. Die Welt ist in Guter Ordnung (NOCH) In Russland tobt der Bürgerkrieg zwischen Nationalisten und Ultranationalisten mit nebenbei gesagt 15.000 Atomwaffen. Und im Mittleren Osten gibt es einen kleinen Ganoven, der an die Macht will. Ein Ganz normaler Altag für einen neu Geborenen Helden. Also ? Was warten wir noch Auf ins Gefecht! Die Missionen sind unterschiedlich Gestaltet und man wird merken, dass man nicht nur eine Person Spielt. Im Verlaufe des Spiels wird man in die Rolle eines Amerikanischen Soldaten gesteckt, die dabei sind, den Mittleren Osten Anzugreifen heiße und spannende Häuserkämpfe erwarten euch in Middle-east. Wärend das SAS Team versucht unbemerkt in Russland zu Operieren. Mehr und mehr kommt man dem Treiben was sich dort Abspielt auf die Schliche und erkundet bei einer Mission sogar die Vergangenheit der SAS Team Leaders. Zuviel möchte ich nicht verraten, da die Story echt sehr, sehr gelungen ist. Auch das Ende ist finde ich eines der geilsten, dass ich kenne. Schnuppert selber rein, ich stelle unten einen Link zur PC Demo Bereit. ;)

Multiplayer:

Der Multiplayer ist neben der Story spitze! Doch

leider Gottes haben beide Sehr unterschiedliche Eigenschaften und wie ich finde, hat Infinity Ward

den Anschluss an gutes gameplay im Multiplayer sehr verschlafen. Natürlich sind Klassische Spiele wie Team-Deathmatch und Deathmatch dabei sowie eine Version von „King of the Hill“ und ein CS Klassiker darf nicht fehlen… Was Hier Sabotage ist. Ist nichts weiter wie Bombe Legen und Bombe Entschärfen. Und über Karten, die zum Campen einladen, sind bei solchen Spielmoden nicht gerade einladend. Dennoch eine Herausforderung. Ihr könnt Ränge erreichen und euch Somit neue Waffen, Herausforderungen (Wie beispielsweiße eine Granate zurück zum Gegner zu werfen und ihn damit ausschalten) und Features Freischalten. Und wem das noch nicht reicht, der kann sich hineinsteigern und verschiedene Waffenbemalungen freischalten. Somit ist zum Bleistift die Goldene AK74 ein begehrtes Sammlerobjekt.

Doch hier nun die Unterschiede:

Während bei der PC Version der Serverbrowser gerade einmal mit CS mithalten kann. Und man mit seinen Friends im Teamspeak dumm die IP`s durchgeben muss aufgrund Fehlender Friendslist. Bei der PS3 Version „Server Joinen“ ist wesendlich unübersichtlicher aufgrund, dass man keine Server joinen kann, sondern in eine Lobby geworfen wird wo man gleichmal alle begrüßen darf, die ein Headset haben. (Gestern sangen alle auf einen Server „Oh Happy Day“ – Welch glücklicher Mute Funktion sei dank) Also mit Map wählen auf der Konsole ist nichts. Denn Ihr könnt maximal Spielmodies aussuchen und werdet dann auf einen zufällig Offenen „Server“ geworfen, wo ein Spiel läuft und wenn ihr Glück habt, dürft ihr mitspielen oder euch einen neuen suchen. Das ist meiner Meinung nach ein Ziemlicher Minuspunkt für die Konsole. Und Wie schon oben angesprochen ist es aufgrund der kniffligen Steuerung bei der PS3 Version nicht gerade einfach sich in hitzigen Gefechten zu Recht zu finden. Dennoch habt ihr auf der Konsole den Vorteil, dass es eine „Automatische Zielvorrichtung“ gibt die euch das Steuern erleichtert was ihr auf dem PC nicht habt. Die Konsolen sowie die PC version bieten die Selben Maps an wobei man auf der Konsole sein Mappack bei einem Geldaufwand von ca 5€ erweitern kann. Im gegensatz dazu kann man auf der PC Version kostenlos Costummaps downloaden aber muss diese in einem Anderen Spielmodus genannt „MOD Warfare“ wo man keine seiner eigenen Waffenparts verwenden kann bzw seinen Rang weiterführen kann und das wie ich finde ein Minus Punkt bei der PC version.

Der Multiplayer ist ein Highlight, doch bevorzuge ich hier echt zu 100% die PC Version auch wenn der Serverbrowser nicht der beste ist. Doch ich hab es dann doch lieber mit Maus und Tastatur da mir das auf der Konsole zu hektisch ist und suche mir lieber Karten und Spielmoden aus, die ich lieber mag.

Fazit:

Alles in Allem ein Sehr gutes Spiel mit sehr gelungener Story. Die Grafik auf der PS3 version ist Flüssig und hat bei heftigen Gefechten keinerlei Frame Einbrüche. Dennoch nerven Manche Dinge wenn man zum Beispiel das Nachtsicht Gerät aufsetzt, dann kommt es vor, dass ein Licht auf der Waffe GESPIEGELT wird und dieses als Helles licht reflektiert was eigentlich nicht sein sollte und zum glück auf der PC Version durch unterschiedliche Grafikkarten und besseren Optionen abgestellt werden kann. Grafische Details und Effekte sind halt nicht alles liebe Entwickler. Doch wer über so etwas hinweg sehen kann der holt sich das Spiel auf alle fälle. Die Story alleine ist es Wert und der Multiplayer bietet viel Herausforderung. Ob Konsole oder PC muss jeder für sich entscheiden. Wer den Multiplayer lieber mag, der sollte meiner Meinung nach zur PC Version greifen. Denn so kommt man in den vollen Spielgenuss.

Wer das ganze auf den PC Testen möchte:

http://www.computerbase.de/news/software/spiele/actionspiele/2007/oktober/cod_4_modern_warfare_demo/

Pro:

Contra:

  • Identische und sehr gelungene Story in beiden Versionen die mit ausgezeichneter Atmosphäre und Abwechslung in den Missionen strotzt. (CoD halt)
  • Unübersichtlicher Multiplayer bei der Konsolenversion
  • Langzeitmotivation aufgrund der Freispielbaren Features im Mehrspieler Modus.
  • Teilweise Grafische Details die nerven können (Das angesprochene Reflektieren der Lichteffekte)
  • Sehr flüssiges Gameplay auf der Konsole.
  • Gewöhnungsbedürftige Steuerung auf der Konsole

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Playstation 3 Update Version 2.30

Verfasst von haterabbit am April 15, 2008

Ab heute steht das 130MB große 2.30 Update für die Playstation 3 zum Download bereit. Wie bereits von Sony angekündigt ist die Hauptänderung der überarbeitete Playstation Store. Nicht nur das Design hat sich geändert denn nun ist der Store direkt auf der Festplatte gespeichert und muss somit nicht immer neu über das Internet geladen werden, was der schnelligkeit und benutzerfreundlichkeit zu Gute kommt. Darüber hinaus werden nun auch erweiterte Sound Formate wie DTS-HD Master Audio und DTS-HD High Resolution Audio unterstützt.

Also schmeißt eure Playstation an und startet den Download!

Quelle: Playstation.com

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Bully: Die Ehrenrunde

Verfasst von deekay88 am April 10, 2008

Troublemaker
Jimmy Hopkins, ein junger Rebell mit großer Klappe und schlechte Manieren fliegt von einer Schule nach der Anderen. Seine Mutter und der Stiefvater haben endgültig die Faxen dicke und wollen zudem noch Zeit für sich haben. Deshalb verdonnern sie Jimmy dazu, ein Jahr lang die Bullworth Academy zu besuchen. Schon bald erfährt Jimmy, dass das Motto der Schule “Canis Canem Edit” (frei übersetzt aus dem Lat.: “Hund frisst Hund”; “Jeder ist sich selbst der Nächste”, oder “Nur der Stärkste überlebt”) ihr zu Ehren reicht…

Hölle auf Erden
Hier wird geflucht, gemobbt und rebelliert, bis der Arzt kommt. Wer die Rütli Schule für einen schlimmen Ort hält, wird an der Bullworth Academy nicht alt. Spinde werden geknackt, kleine Kinder in den Müllkorb gesteckt, Graffiti an die Schulwände gesprüht und Mitschüler mit Stinkbomben und Juckpulver eingedeckt. Lehrer saufen sich halb um den Verstand und landen in der Psychiatrie, die Schulköchin rotzt in die Suppe und ein Penner lebt auf dem Schulgelände. Hört sich spaßig an? Ist es auch! Selten fand ein so ausgefallenes Szenario seinen Weg auf eine Konsole und wurde dabei so gut umgesetzt. Die Realität wird wiedergespiegelt, aber das in einer herrlich übertriebenen Art und Weise. Der Einfallsreichtum sucht in diesem Spiel seines gleichen: sucht Kontakt zu den verschiedenen Cliquen und zeigt ihnen, wer der Boss ist, helft Lehrern, die ihr mögt und terrorisiert umgekehrt Pauker, die euch auf die Nerven gehen, besucht den Jahrmarkt, nehmt an Fahrradrennen teil, spielt Paparazzi oder Amor, in dem ihr der Schulköchin Edna ein Date mit dem Chemielehrer verschafft, erledigt Besorgungen für Mitschüler oder sammelt Trading-Cards und Gummibänder. Ach ja: Unterrichtsbesuch steht natürlich auch noch auf dem Plan!

Schule macht schlau
Soviel Spaß Schuleschwänzen auch macht: ab und zu sollte der liebe Jimmy nämlich auch mal den Unterricht besuchen, um das Schuljahr zu schaffen. Dabei stehen so abwechslungsreiche Fächer auf dem Plan wie Englisch, Mathe, Erdkunde, Biologie, Musik, Sport, Kunst und Werkunterricht. Die Unterrichtsstunden sind aber nicht nur dazu da, um euch zu langweilen, sondern belohnen euch nach jeder erfolgreichen Unterrichtsstunde mit Bonusgegenständen, wie neuen Kleidungsstücken oder erweiterten Chemie-Kenntnissen, die ihr zum jederzeitigen Herstellen von Stinkbomben, Juckpulver etc. einsetzen könnt. Wenn ihr die gesamten fünf Stunden des Kunstunterrichts erfolgreich absolviert, erwartet euch eine besondere Belohnung: ihr dürft jederzeit jedes Mädchen auf dem Schulgelände küssen und euch so das Doppelte an Lebensenergie verschaffen, was gerade bei Aufgaben die kampflastig sind sehr hilfreich sein dürfte.

Die verschiedenen Cliquen
Während ihr Jimmy über durch die Schule bewegt werden euch verschiedene Cliquenmitglieder ansprechen oder gar mobben. Schon nach kurzer Zeit haben die Bullies es auf euch abgesehen und terrorisieren euch bei jeder sich bietenden Gelegenheit: sie springen euch in den Nacken, fordern Geld, beleidigen und schlagen euch. Schon nach kurzer Zeit platzt Jimmy der Kragen: er prügelt sich mit den Schlägern und zeigt ihnen, dass sie nicht die Einzigen sind, die austeilen können. Auf dem Schulgelände habt ihr die Wahl, wie ihr mit feindlichen Gruppen umgehen wollt: ihr könnt sie schmieren, euch entschuldigen oder ihnen Saures geben. Um euch erfolgreich entschuldigen zu können ist der Besuch des Englisch-Unterrichts ein Muss. Mit jeder abgeschlossenen Stunde lernt ihr, euch besser zu entschuldigen und ihr werdet somit eher in Ruhe gelassen. Fairness kennen Schlägertypen übrigens nicht: anstatt das nach und nach jeweils einer aus der Clique auf euch eindrischt, gehen gleichzeitig alle auf euch drauf. Wenn ihr also in der Unterzahl seid, solltet ihr schleunigst die Beine in die Hand nehmen. Die Schule hält verschiedene Gangs bereit, mit denen ihr es aufnehmen bzw. ihren Respekt erwerben müsst: Die Nerds (Streber), die Preps (reiche, inzestuöse Muttersöhnchen), die Greaser (James Dean Verschnitte), die Jocks (Sport-Junkies) und die Bullies (chronische Mobber, die es lieben, anderen eins auf die Glocke zu geben), sowie die Städter (mit denen habt ihr eher wenig zu tun). Nach und nach tretet ihr im verlaufe des Spiels mit jeder Gruppe in Kontakt und erledigt Aufgaben für die jeweiligen Cliquen, bis es zur Konfrontation kommt und ihr anschließend die Herrschaft über die jeweilige Gruppierung an euch reißt. Die Gangs unter sich sind sich natürlich spinnefeind und gehen sich gegenseitig auf den Keks, so dass ihr z.B. nach einer erledigten Aufgabe für die Streber Sympathien bei den Jocks einbüßt. Euer jeweiliges Verhältnis zu den Gruppen könnt ihr im Menü jederzeit einsehen.

Geld regiert die Welt
Jimmy kommt seinem Ziel König der Schule zu werden mit der Zeit immer näher. Auf dem Weg dahin führt ihn sein Weg auch in verschiedene Stadtteile, in denen er sich neue Klamotten kaufen kann, an Radrennen teilnimmt, Einkäufe tätigt oder zum Friseur geht. Um an das nötige Kleingeld zu kommen kann er diverse Nebenjobs annehmen: Zeitungen mit dem Fahrrad in Paperboy-Manier austragen, Rasenmähen oder Aufgaben erfüllen (zum Beispiel Geleitschutz geben). Mit dem Geld lässt sich aber noch mehr anfangen: wie bereits erwähnt könnt ihr Schmiergeld zahlen, um eure Ruhe zu haben und Pralinen kaufen, um die Liebste zu betören. Ein Jahrmarktbesuch kostet auch Bares, ist aber immer wieder das geringe Entgelt wert.

Die Grafik
Zur Grafik lässt sich sagen, dass es ein gelungener Port der PS2 Version ist. Grafisch reißt das Spiel keine Bäume aus, hinterlässt aber einen mehr als ordentlichen Eindruck. Obwohl die Stadt und insbesondere die Schule mit vielen CPU Charakteren aufwartet, ruckelt das Spiel nie. Slowdowns konnte ich bisher keine ausmachen, obwohl ich seit mehr als 25 Stunden spiele. Pop-Ups gibt’s so gut wie keine. Höchstselten taucht plötzlich ein Gebäude vor euch auf, das bisher noch nicht zu sehen war. Die Mimik und Gestik der Charaktere ist gut gelungen und charismatisch – ein Wiedererkennungseffekt tritt ein und verleiht den Spielfiguren viel Persönlichkeit. Die Animationen sind ordentlich und wirken nicht abgehackt. Ein überdurchschnittlich gut aussehendes Spiel auf der Wii.

Der Sound
Die Musik ist eher unauffällig und tritt vor allem in den Vordergrund, wenn Jimmy z.B. auf ein Fahrrad steigt und durch die Gegend kurvt, oder gerade auf der Flucht vor einem Präfekten oder Ordnungshüter ist. Die Soundeffekte sind satt und jeweils passend. Die Synchronisation muss lobend hervorgehoben werden: sie wurde (Gott sei Dank!) nicht ins deutsche übersetzt und wartet so mit talentierten, frechen Sprechern auf, die ihren Job sehr gut machen!

Atmosphäre
Ganz einfach fantastisch: es ist ein tolles Gefühl, am Unterricht teilzunehmen, Schülern zu helfen oder feindliche Banden zu terrorisieren, durch die Stadt zu streifen und etliche Nebenaufgaben zu bestreiten! Alles wirkt in sich geschlossen und gut aufeinander abgestimmt. Gerade durch die etwas überspitze Präsentation prägt sich die Welt tief ins Zockergedächtnis ein und verleitet immer wieder dazu, der virtuellen Schule einen Besuch abzustatten.

Steuerung
Insgesamt gut gelungen, nur die Auswahl des Skateboards ist mit dem gleichzeitigen Drücken der Minus- und Plustaste etwas umständlich. Die Steuerung wird auf mich, im Gegensatz zu so manchem Spielemagazin, nicht überbelegt, sondern sinnvoll. Hinzu kommt bei der Wii-Version, dass ihr Jimmy’s Fäuste mit Nunchuk und Wiimote fliegen lasst: das geht auf Dauer in die Arme, trainiert sogar ein bisschen und macht einfach Spaß. Die Tasten werden allesamt benutzt und sind sinnvoll belegt. Man fühlt sich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase keineswegs überfordert, sondern ist sehr zufrieden mit dem Endergebnis. Die Pointerfunktion und die Bewegungssensoren der Wii-Fernbedienung und des Nunchuks kommen bei den Minispielen im Unterricht zum Einsatz, z.B. beim Sezieren von Fröschen oder Musizieren mit Rasseln. Einfach, unkompliziert und schnell verinnerlicht – so soll’s sein!

Fazit
Was wurde nicht im Vorfeld für ein Wirbel um das Spiel gemacht: “nur” ein PS2 Port, keine Wii-Eigenentwicklung, ein Spiel, dass Gewalt an Schulen toliert / fördert etc.! Alles Quatsch! Eine tolle Portierung ist zehnmal mehr wird als eine schlechte Eigenentwicklung. Außerdem fördert das Spiel keine Gewalt, sondern ist nur arg ironisch. Wer den Simpsons- oder South Park-Humor mag, wird Bully lieben. Das Spiel fordert weder indirekt noch direkt dazu auf, im realen Leben seine Mitschüler zu tyrannisieren. Im Gegenteil: selbst im Spiel revanchiert sich Jimmy fast ausschließlich bei Leuten, die ihn zuvor terrorisiert haben. Er beschützt sogar oftmals schwächere Gruppen wie die Streber. Außerdem sollte man Videospiele eh nicht für bare Münze nehmen: ein Resi-Zocker wird wohl auch kaum mit einer Pump-Gun auf die Straße rennen und Leute, die er für Zombies hält, abknallen. Kurzum: viel heiße Luft um nichts. Das Game nimmt sich selbst auf die Schüppe und veräppelt den Schulalltag kräftig. Allen Leuten, die etwas außergewöhnliches suchen und GTA mögen, kann ich Bully für die Wii (oder Xbox360 / PS2) nur an’s Herz legen: schlagt zu. Ihr werdet es nicht bereuen!

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Army of Two

Verfasst von blackhunterch am April 9, 2008

Screenshots:

Story:

Das Militär wird immer mehr von Privatarmeen verdrängt die dazu noch bessere Arbeit leisten als das reguläre Militär. Diese Militärs werden immer öfters in den Einsatz geschickt, was für die Unternehmer und die Soldaten natürlich eine positive Sache für ihre Finanzen bedeutet.

Rico und Salem sind zwei Soldaten die für so ein Unternehmen arbeiten die “SSC”. Diese schicken sie immer zu zweit in den Einsatz. Da ihr für das größte Unternehmen in dieser Branche arbeitet, seid ihr natürlich keine gewöhnlichen Soldaten, sondern werdet meistens für Spezialaufträge gerufen.

Gameplay:

Eine Sache die Army of Two auszeichnet ist die sogenannte “Aggro”. Dies ist nichts anderes als wenn man die Aufmerksamkeit der Gegner auf sich zieht. Tut man dies, geht die Aggro von deinem Charakter in die Höhe und du bekommst einen roten Schleier. Ist dein Aggro voll, sprich hast du die Aufmerksamkeit der Gegner ganz auf dich gelenkt, ist dein Partner für die Augen der Gegner unsichtbar und kann sich so ungehindert von hinten anschleichen.

Eine weitere Option in Army of Two ist die Waffenkammer. Im Laufe des Spieles bekommt ihr Geld, nun fragen sich einige von euch was sie mit dem Geld machen sollen. Ganz einfach, ihr geht in die Waffenkammer und kauft euch neues Spielzeug. Denn dort gibt es eine großzügige Auswahl allerlei Waffen.

Grafik:

Grafisch ist Army of Two nicht der Knüller des Jahres, doch einige Stellen im Spiel wurden grafisch liebevoll dargestellt.

Multiplayer:

Den Multiplayer Modus kann man mit Gears of War vergleichen da man hier ähnlich spielt. Wie es sich gehört, darf der Coop Modus in so einem Spiel nicht fehlen. Und da liegt auch ein weiterer Punkt bei dem es sich lohnt Army of Two zu testen. Denn der Coop Teil ist sehr gut gemacht. An manchen Stellen auf der Map ist es notwendig , dass man im Team arbeitet, es sind keine Aufgaben wo man den Kopf zum dampfen bringen muss damit man endlich weiter kommt, doch in vielen Situationen sind diese kleinen Minispiele sehr gut in Szene gesetzt. Wie z.B. Das so genannte “Rücken an Rücken”. Dies ist nichts anderes als wenn man sich mit seinem Partner Rücken an Rücken stellt und versucht dem Gegner Einhalt zu gebieten.

Fazit:

Army of Two ist ein sehr guter Team Shooter mit einer ausgereiften Story und einem gutem Coop Modus bei dem es sich lohnt mal rein zu schauen.

Pro:

  • Ausgefeilte Story
  • Multiplayer
  • Waffenkammer
  • Minispiele

Contra:

  • Teils schlechte Singleplayer KI
  • Matschige Animationen

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Metroid Prime 3: Corruption

Verfasst von haterabbit am April 8, 2008

Screenshots:

Story:

Eure Geschichte startet direkt auf eurem Schiff, also Samus Arans Schiff. Ihr erhaltet das Signal unverzüglich an ein Schiff der intergalaktischen Föderations Flotte anzudocken. Dort angekommen begegnet ihr erst einmal 3 anderen Bounty Huntern und dem Admiral der Flotte. Doch bevor dieser euch die Situation erklären kann greifen Piraten das Schiff und große Teile der Flotte an. Im Eifer des Gefechts werdet ihr und eure Kollegen nach Norion gesandt wo der Angriff der Piraten am fatalsten ist. Viel mehr der Geschichte will ich hier nicht verraten da es schon ein essentieller Teil des Spiels wäre.

Gameplay:

Das Spiel ist stark am Ego Shooter Genre angesiedelt auch wenn ich es nie als Ego Shooter im eigentlichen Sinn bezeichnen würde, dafür ist Metroid zu vielseitig. Was gleich zu beginn aufällt ist das man permanent durch Samus Visier blickt, dies ist anfangs etwas ungewohnt, gibt allerdings nach der zeit sehr viel Atmosphere, da man wirklich das Gefühl bekommt Samus Aran zu sein. Die Steuerung auf der Wii ist sehr gut gelungen, sie ist einfach und vielseitig. Ihr müsst die Wiimote nicht nur zum Schießen verwenden sondern damit auch alle möglichen Aperaturen bedienen welche die Fähigkeiten der Controllers gut ausreizen. Wer glaubt in Metroid ginge es nur ums Rumballern ist allerdings einer Fehlinformation unterlegen. Die gelegentlichen Rätsel und Jump-and-Run einlagen geben dem Gameplay eine gute Abwechslung. Mit dem Morphball zumBeispiel lassen sich kleine Winkel aufstöbern, mit dem Grapple Beam große Kluften überwinden usw. Im Laufe des Spiels bekommt ihr immer mehr Power Ups, sein es Waffenverstärkungen oder Modifikationen eueres Anzugs. Ihr habt auch die Möglichkeit Boni-Punkte zu sammeln indem ihr Feinde scannt oder besonders schwere Gegner platt macht. Mit diesen Punkten könnt ihr dann Bonus-Kontent kaufen wie zB Artworks, Musiktitel und so weiter.

Grafik:

Grafisch ist Metroid Prime Corruption vielen ein Dorn im Auge, die Grafik entspricht Game Cube Niveu. Auch wenn ich die Grafik nicht wirklich schlecht finde muss man doch sagen das sie veraltet ist. Dies gleicht sich allerdings durch das gute Charakter Design und die schöne Atmosphere aus. Allein das Spiegeln von Samus Aran Gesicht im Visier das bei Explosionen auftritt lässt mein Herz frohlocken.

Fazit:

Ich würde Metroid Prime 3 Corruption als eines der Besten wenn nicht das Beste Spiel auf der Wii bezeichnen. Das Spiel hat mich wirklich begeistert auch wenn sich der Spielfluss gegen Anfang noch etwas zurückhält. Teilweise können manche Boss-Kämpfe stark an die Nieren gehn da sie teils sehr unfair sind. Ob Fans der Vorgänger Teile dieses Spiel genauso gefallen wird kann ich allerdings nicht sagen da ich zugeben muss das dies der erste Teil der Metroid Serie ist den ich je gespielt habe. Wer aber auf vielseitiges Gameplay in schöner Kulisse wertlegt ist mit Metroid Prime 3 Corruption sicher gut beraten.

Pro:

  • einfache und innovative Steuerung
  • vielseitiges Gameplay
  • gute Klangkulisse
  • Detailverliebtheit
  • Bonuskontent

Contra

  • anfänglich zähes Gameplay
  • teils unfaire Boss Kämpfe

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